Hallo ich bin Sarah Schütz.

Seit 15 Jahren stehe ich als Musicaldarstellerin auf der Bühne.

Meine Ausbildung habe ich 2005 mit Auszeichnung an der Bayerischen Theaterakademie München absolviert und konnte 2006 ausserdem als Preisträgerin des WestLB Stipendiums an der Royal Academy of Music in London meine Kenntnisse erweitern. 

Ich durfte im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Rollen und Stücke spielen, sei es die Kate in „Kiss me, Kate“ in der Shakespeare -Adaption von „Der Widerspenstigen Zähmung“ oder Velma van Tussle in „Hairspray“ mit dem Kreativteam der Original-Broadwayshow.

Auch bekam ich die Möglichkeit, zwei Jahre am Landestheater Schleswig-Holstein für ersehnte Rollen wie Evita und Eliza Dolittle aus „My fair Lady“ eingesetzt zu werden. Oder auch steppenderweise als Rene Sweeney in „Anything goes“.

Mit Udo Lindenbergs „Hinterm Horizont“ kam ich dann in die Hauptstadt, nach Berlin und dort blieb ich erst einmal, denn diese Stadt hatte es mir angetan.

Im wunderschönen Theater des Westens durfte ich dann 2015 dem zweiten Udo, dem Jürgens, durch seine Lieder begegnen. Die Produktion „Ich war noch niemals in New York“ , in der ich die Hauptrolle Lisa Wartberg spielte, begleitete mich fast drei Jahre und brachte mich nach Hamburg.

Weitere Debüts folgten, so spielte z.B. die Staatsoperette Dresden ein wunderbar unbekanntes Stück von Leonard Bernstein, genannt „Wonderful Town“, das so voller Swing und unfassbaren Choreographien ist, dass meine Partie Ruth Sherwood kaum von der Bühne kommt.Schon in der West Side Story von Herrn Bernstein durfte ich auf der Schweizer Thuner Seespiele- Bühne singen und tanzen.Wunderbare Kleinode wie „Das Licht auf der Piazza“ an den Landesbühnen Sachsen als Mutter Margaret Johnson waren auch dabei. Wien und seine Volksoper habe ich dann kennen und lieben gelernt durch „Wonderful Town“, denn die Kooperation beider Theater brachte uns zusammen.

Ab Oktober freue ich mich, wenn ich wieder als Ginny Potter in „Harry Potter und das verwunschene Kind“ im Mehr! Theater am Grossmarkt in Hamburg auf der Bühne stehen darf.

Zum ersten Mal hat meine Tätigkeit als Jurymitglied beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin meinen Wunsch geweckt, mehr mit dem „Nachwuchs“ in Kontakt zu gehen.

Mich in vielem wieder zu erkennen, von damals aber auch von heute, war sehr erhellend.

Die gegenseitige Reflexion und die Bestärkung darin, dass wir gut so sind, wie wir sind, fernab jeden Alters, jeglicher Bilder, Ideale und Glaubenssätze, empfinde ich als bereichernd und heilsam.

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